Das Praxisprojekt

 

Das Praxisprojekt

Die Projektgruppe hat 24 konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt, die sich an alle Arbeitgeber richten: an die Wirtschaft, die Verwaltung und nicht zuletzt an die Non-Profit-Unternehmen. Sie zielen auch auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen, zum Beispiel in der Kinderbetreuung und in der Altenpflege ab.

Thematisiert werden dort:
  • die Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort,
  • die Förderung des Wiedereinstiegs in den Beruf,
  • Sensibilisierungsmaßnahmen,
  • die Optimierung der Rahmenbedingungen und
  • unterstützende Maßnahmen.

Darüber hinaus wurde von der Projektgruppe eine Forcierung des Theorie-Praxis-Transfers gefordert.
Die Nachhaltigkeitskonferenz hat nach Vorlage des Abschlussberichts am 12. März 2008 aus dem "Impulsprogramm Baden-Württemberg" 290.000 € Fördermittel für die praktische Umsetzung der erarbeiteten Handlungsempfehlungen bewilligt.
Es sollte ein Informations-, Beratungs- und Unterstützungszentrum für alle Arbeitgeber eingerichtet werden, das die bereits bestehenden Initiativen und regionalen Netzwerke einbezieht und landesweit die Strukturen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter unterstützt und voranbringt.

Die Empfehlungen der Projektgruppe wurden aufgegriffen. Die FamilienForschung Baden-Württemberg wurde für diese anspruchsvolle Aufgabe gewonnen. Die FamilienForschung Baden-Württemberg verfügt über vielfältige Erfahrungen bei der Beratung von Politik, Kommunen und Unternehmen. So unterstützt sie u.a. mit dem Projekt "Familienfreundliche Kommune" familienfreundliche Aktivitäten in den Gemeinden, Städten und Kreisen Baden-Württembergs. Sie richtete ab September 2008 im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Soziales das "Kompetenzzentrum Beruf & Familie Baden-Württemberg" ein. Sie bündelt landesweit und überregional Angebote und Kapazitäten im Handlungsfeld Beruf&Familie.

Das Kompetenzzentrum unterstützt die familiengerechte Weiterentwicklung von Betrieben und Institutionen mit Informations- und Beratungsleistungen, ganz besonders auch im Non-Profit-Sektor und bei der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege. Die zentrale Homepage www.familienfreundlicher-betrieb.de ermöglicht baden-württembergischen Unternehmen und Institutionen ihre eigene familienbewusste Personalpolitik vorzustellen oder nachahmenswerte Modelle sowie Experten, Arbeitshilfen und Veranstaltungen zu recherchieren.

Um den Austausch zwischen Betrieben und Kooperationen zu befördern, unterstützt das Kompetenzzentrum den Zusammenschluss in Netzwerken. Dafür vermittelt es Kontakte zu bestehenden Netzwerken und fördert weitere lokale oder branchenspezifische Zusammenschlüsse.
Ein zentrales Thema in der Aufgabenstellung des Kompetenzzentrums ist auch die Vereinbarkeit des Berufs mit der Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird die Zahl der Beschäftigten steigen, die neben dem Beruf die Pflege und Betreuung von körperlich pflegebedürftigen oder dementen Angehörigen zu bewältigen haben. Auf diesem Gebiet werden in Zukunft ganz erhebliche Anstrengungen erforderlich sein.
Ein wichtiger Baustein ist das Internetportal "Familienfreundlicher Betrieb", das konkrete Auskünfte zu passgenauen Lösungen im Einzelfall gibt und darüber hinaus auch allgemein über die landesweite Entwicklung informiert.

Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
Referat 63, FaFo FamilienForschung Baden-Württemberg
Ansprechpartnerin: Eva Schulte
Böblinger Str. 68
70199 Stuttgart
Tel.: 0711/641-2465
Fax: 0711/641-2444

www.familienfreundlicher-betrieb.de
www.statistik-bw.de

Faltblatt - Kompetenzzentrum Beruf & Familie Baden-Württemberg
Faltblatt [PDF, 280 KB]


Abschlussbericht
Abschlussbericht [PDF, 627 KB]
zum Projekt "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" 


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